Erfolgsstory Familienwochenende
Familienwochenende in der Rheinfelder Hütte/Wieden (9.-10.5.2026)
Am Samstagmorgen trafen wir uns am Parkplatz Holzer Kreuz oberhalb von Fröhnd. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es los. Schon nach einer halben Stunde kamen wir zu einer von einem Wasserrad angetriebenen Klopfsäge, wo wir uns alles anschauen und viel über die Jahrhunderte alte Technik erfahren durften, bei einer Führung, die Thomas organisiert hatte.
Anschließend liefen wir weiter durch den beschaulichen Weiler Hinterstadel in Richtung Herrenschwand. Nach längerem Anstieg erreichten wir schließlich unseren Platz für die Mittagsrast. Dort gab es ein Kneipp-Tretbecken mit Wasserrad, mit dem vor allem die jüngeren Teilnehmer viel Spaß hatten. Auf dem Rückweg teilte sich die Gruppe gleich mehrmals auf. Während einige unbedingt noch einen weiteren Hügel erklimmen mussten, entschied sich der Rest der Truppe für die wesentlich gemütlichere Umrundung. Kaum waren wir wieder vereint, teilte sich die Gruppe erneut. Der von einigen gewählte, steil abwärts führende Pfad erwies sich dabei als perfekte Abkürzung in Richtung Holzer Kreuz. Die weniger entdeckungsfreudigen Zeitgenossen nahmen stattdessen mit dem etwas weiteren, asphaltierten Forstweg vorlieb. Die letzten Meter zu den Autos
legten dann alle wieder gemeinsam zurück.
An der Rheinfelder Hütte angekommen, unserem Nachtquartier oberhalb von Wieden, gab es erst einmal Kaffee & Kuchen. Sehr bald bereiteten wir dann alles fürs abendliche Grillen vor. Einige sägten Holz, andere schnitzten Stockbrotstöcke. Unterdessen liefen vier Jungs mit einer Axt in den Wald. Ihre Absicht: Einen – bereits
abgestorbenen – Baum zu Fall bringen. Während sie ihren Plan in die Tat umzusetzen versuchten, wurde schonmal das Feuer entfacht und der Tisch gedeckt. Schließlich kamen die vier Nachwuchsförster zurück – mit ihrer „erlegten Beute“ im Schlepptau. Es wurde gegrillt bis alle satt waren - und danach gab es noch Stockbrot mit Nutella-Füllung. Am
späten Abend wurde noch Stadt-Land-Vollpfosten gespielt.
Am Sonntagmorgen gab es direkt nach dem Aufwachen ein ausgedehntes Frühstück. Um 9.45 Uhr liefen wir dann los. Nach dem beim Familienwochenende schon obligatorischen Foto-Zwischenstopp am Wiedener Eck ging es zügig weiter auf einer Runde die Volker geplant hatte. Theklas Zeitplan sah vor, dass wir das Mittags-Picknick spätestens um 12.30 Uhr einnehmen sollten. Fast auf die Minute genau erreichten wir den Westweg, wo wir uns auf einer großen Wiese niederließen, um uns für die anschließende Aufgabe zu stärken.
Kurz vor eins ging es nämlich schon weiter, weil Thekla beim Wings-for-Life Lauf angemeldet war. Dabei handelt es sich um einen Wohltätigkeitslauf, bei dem man von einem virtuellen Besenwagen verfolgt und früher oder später auch eingeholt wird. Thekla spurtete also pünktlich los, begleitet von einem Tross: mit einem medizinischen Betreuer, einem Social-Media-Assistant sowie einer Wasserträgerin und Antreiberin in Personalunion. Dieses ambitionierte Wettkampfteam war schon viel früher zurück an der Hütte, wo es herzlich von Theklas gerade erwachter Tochter empfangen wurde. Als auch die Nachhut schließlich eintraf, gab es, wie schon am Vortag, Kaffee und Kuchen. Schließlich hieß es packen und Hütte aufräumen, bevor die Teilnehmer desFamilienwochenendes sich in alle Himmelsrichtungen zerstreuten.
Von Malu Brunner